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Fleisch – tot und warm muss es sein!

Das war meine Anforderung an einem Steak – ohne drüber nachzudenken was da eigentlich genau auf meinem Teller liegt

Ich möchte euch hier meine Geschichte erzählen wie ich vegan aus Überzeugung
geworden bin. Danke an der Stelle gleich an meine Lebenspartnerin die mir die Chance gab – unvoreingenommen ohne Missionierung – diese schöne Lebensweise zu erfahren.

der-rasenvresser-portraitMein klassisches Bild vom Rindfleisch war dass es Kraft und Power gibt, sowie gesund und wichtig ist. Für was auch immer. Aber das war das Gesellschaftsbild das ich im Kopf hatte. Ich habe nie hinterfragt welche Wege diese Stück Fleisch bis zu meinem Teller macht. So wars auch beim Hühnerfleisch und Putenfleisch – nur dass ich hier wusste es muss nicht nur tot und warm sonder auch richtig durch gebraten sein. Ein Freund von Schweinefleisch war ich nie. Jetzt würde ich sagen das lag definitiv nicht am Geschmack, eher war es die Konsistenz des Fleisches und die Panade oder Sauce bzw. die Beilagen die das Fleisch „gut“ schmecken ließen. Aber das war mir damals noch nicht bewusst.

Als ich dann meine jetztige Lebenspartnerin kennengelernt habe, kam ich das erste mal Live und mit richtiger Breitseite mit dem Thema vegan in Verbindung. Mann auf was die alles acht gegeben hat. Aber nicht nur beim Essen auch beim Einkaufen von so alltäglichen Sachen. Im inneren, gebe ich zu, habe ich manchmal schon den Kopf geschüttelt aber stets ihre Meinung und Haltung Respektiert.

„Was koche ich jemanden der quasi „nichts“ isst

Da ich immer schon gerne gekocht habe stellte ich mich dieser Herausforderung gerne. Und verblüffend wie einfach der Beginn war. Anfangs waren das zwar  hauptsächlich nur Nudelgerichte mit Tomatensauce und Gemüse aber sehr schmackhaft. Auch kam hier meine Kreativität zum Ausdruck sodass ich diese einfache Variante immer wieder neue kreierte. Das Einkaufen war zu dem Zeitpunkt zwar nicht schwer aber viel zeitinsiver.

Der Weg zum veganen Sport

Mit der Zeit habe ich mich mehr und mehr für vegan interessiert und gegoogelt was ich alles kochen kann. Das nicht nur fleischlos ist sonder auch schmeckt. Da bin ich über 2 Bücher von Brendan Brazier gestoßen. Vegan in Topform + das Kochbuch dazu. Da hatte ich das erste mal Kontakt zu Veganismus und Sport.

Als ich diese Bücher angelesen habe war ich gleich total fasziniert. Ich konnte es auch gar nicht wirklich glauben. Einen Extremsportler der vegan ist. Wie
soll das gehen? So habe ich mich immer mehr mit dieser Thematik auseinder gesetzt. Auch mein Essverhalten wurde unbewußt auch besser und langsam entwickelte sich ein neues Bewusstsein. Angefangen beim Einkaufen bis hin zu alltäglichen Dingen. Es landete viel mehr Gemüse im Einkaufskorb. Reduzierte generell Produkte mit Inhalten von Tierprodukten. Und auch bei mir war kein negativer Effekt im Sport zu bemerken. Kein Leistungsabfall, frühere Ermüdigkeit oder sonstige oberflächlichen Argumente die sich gesellschaftlich festgesetzt haben traten bei mir.

Mit der Zeit begann ich auch andere Bücher zu lesen und recherchierte auch sehr viel im Internet. Was mich besonderst erstaunt und fasziniert hat ist die Tatsache was alles hinter dem Fleischkonsum und der perversen Massentierhaltung steckt. Das Tierleid ist die eine Sache aber der ganze Rattenschwanz was an der Massentierhaltung dran hängt. Wie verschwänderisch, selbstzerstörend uns ausbeutenderisch ein einziges Stück Fleisch hergestellt wird.

Diesen Teil des Buches würde ich jedem Menschen auf der Welt ans Herz legen, zu lesen und ein bisschen darüber nachdenken.

Übrigens diese Buch bekommst du auch bei Amazon zu kaufen.

Raus aus den Fesseln der Gesellschaft

Ich bin sehr dankbar dass mich meine Eltern so erzogen haben, dass ich selbstständig denken kann. Das ist auch der Unterschied zwischen einem Rudel- und einem Herdentier. Das Herdentier folgt und Rudeltiere führen. Diese Eigenschaft hat mich auch diesmal wieder ein Stück weitergebracht. Nach dem Wissen über Tierproduktion und auch den möglichen gesundheitlichen Schäden für meinem Körper – graust es mir vor jedem Stück Fleisch das ich sehe. Kaum zu glauben, da ich doch Eingangs erwähnt habe, dass ich mein Steak am liebsten warm und gerade mal tot gegessen habe. Aber ich habe meinen Weg gefunden und erfreue mich immer wieder auf die neuen Geschmackserlebnisse die ich erfahren darf.

Für mich war es auch nur eine logische Konsiquenz komplett nach und nach auf tierische Produkte zu verzichten. Vegetarisch kam mir da nicht in den Sinn weil ich den Unterschied nicht erkennen kann ob ich das Fleisch von einem toten Tier esse oder das Milchprodukt von einem Tier das nur lebt um die Profitgier der Menschheit – da macht es auch keinen Unterschied ob BIO oder nicht. Am Ende ist das Tier nur ein Produkt zur Vermarktung das stirbt.

Hier gibts ein paar interessante Hintergrundinfos zum Thema Vegan:

  • Peta – Tierschutz und veganer Lebensstil
  • Peta 2 – Jugendorganisation von Peta
  • Vegan.ch – Infoportal

Sehr interessant ist auch die wissenschaftliche Begründung zur Pflanzlichen Ernährung. Dies wird sehr genau auch in der China-Studie beschrieben. Hier bei Amazon erhältlich.

Ein kleiner Denkanstoß gibt auch dieses Video hier:

Weitere Gründe warum es für mich klar war könnt ihr auf Peta2.de und vegan.ch nachlesen:

Mein veganer Alltag

Ich lebe jetzt schon einige Zeit vegan, mir gehts gut und bin rundum glücklich damit. Und sogar meine Blutwerte sind top! Ja, auch der Vitamin D und B12 Wert ist im grünen Bereich 🙂

Manchmal werde ich gefragt ob das nicht schwierig oder ob es ein großer Verzicht ist?

Veganes Snickers – Jokerz

Jokerz – das bessere Snickers

Definitiv NEIN. Es gibt sehr viele leckere Fleischersatzprodukte. Hier muss man experimentierfreudig sein. Es gibt auch sehr viele die mir gar nicht schmecken. Für mich gibt es auch keine alternative. Manchmal ist es zwar etwas schwer, aber im Notfall habe ich immer ein paar Riegel oder Obst dabei und unterwegs bekommt man meistens auch irgendwo einen Salat. Es hat sich inzwischen ein Bewusstsein bei mir entwickelt dass es mich keinesfalls reizt – zwecks der Einfachheit – auf tierische Produkte zurückzugreifen.

Was etwas schwer war, betraf den Verzicht  auf den Schokosnack Snickers. Den habe ich geliebt und war bei jedem Einauf im Wagen. Da kam die Diva in mir durch und konnte lange nicht darauf verzichten. Aber es gibt noch was besseres wie Snickers, die vegane Alternative Jokers. Nicht so einfach zu bekommen aber die Gedult lohnt sich. Erhältlich übrigens hier ->Jokers – die vegane leckere Alternative zu Snickers.

Mein Weg

Anders wie vielleicht viele, ging es mir anfangs nicht um die Ethik sondern war fasziniert von den Möglichkeiten im Sport seine Leistung zu steigern. Da wußte ich noch nichts über die Zusammehänge von Landwirtschaft für die Massentierhaltung, Umweltschäden, Schlachtbedingungen und extremste Tierquälerei – und alles nur für die Völlerei und Geldgier vieler Menschen …

Dies war ein kleiner Einblick in meinen Weg zum veganen Lebensstil. Ich werde hier in naher Zukunft noch viel mehr zum Thema vegan im Alltag, Veganismus und Sport sowie viele weitere Themen ansprechen. Aber auch Tipps die den Start erleichtern und einfache schnelle und vorallem leckere Rezepte für die vegane Küche.

 

Wenn Du direkt eine Frage hast zögere nicht und schreibt mir hier,
ich gebe auch gerne Tipps zum veganen Start in allen Lebenslagen

 

Ich habe den Artikel mit meinen Worten geschrieben und alle Aussagen sind meine persönliche Meinung aufgrund meiner Erfahrungen. Außer die Passagen wo ich auf Bücher verweise.